Sommerernte 2026

Sommerernte 2026 – volle Honigräume trotz Trockenheit

Dieses Jahr ging die Honigernte erstaunlich früh los. Bereits Mitte Juli war es an meinem Bienenstand Zeit, die Sommertracht zu ernten. Trotz der langen Trockenheit waren die Honigräume wieder knackevoll.

Dass die Bienen unter diesen Bedingungen noch so viel eingetragen haben, hat mich selbst etwas überrascht.

Volle Honigräume bei der Sommerernte im Juli 2026

Volle Honigräume trotz Trockenheit

Das Wetter war in diesem Sommer über längere Zeit sehr trocken. Umso interessanter war der Blick in die Völker: Die Honigräume waren richtig gut gefüllt und die Bienen hatten noch einmal ordentlich eingetragen.

Die Sommertracht brachte bei meinen neun Völkern ungefähr 140 kg Honig. Genau gewogen habe ich die einzelnen Ernten nicht. Zusammen mit der Frühtracht und dem Wabenhonig sind in diesem Jahr insgesamt rund 280 kg Honig zusammengekommen.

Damit liegt die Sommertracht mengenmäßig ungefähr auf dem Niveau der Frühtracht. Für meine kleine Hobby-Imkerei ist das eine erfreuliche Menge.

Eine auffällig dunkle Sommertracht

Auch beim Honig selbst gibt es in diesem Jahr eine auffällige Veränderung. Die Sommertracht ist deutlich dunkler als in den vergangenen Jahren.

Ich vermute, dass in diesem Jahr ein größerer Anteil Waldtracht dabei ist. Ganz genau lässt sich das ohne entsprechende Analyse natürlich nicht sagen. Deshalb bleibt es zunächst eine Beobachtung und Vermutung.

Nach der Honigernte beginnt die Vorbereitung auf den Winter

Nach der Ernte habe ich die Völker wieder aufgefüttert. Mitte August stand dann die Varroabehandlung an. Anfang September habe ich noch einmal Futter gegeben.

Mitte September sind die Völker stark

Jetzt, Mitte September, haben alle Völker ausreichend Futter und sind noch ziemlich stark. Damit ist eine wichtige Grundlage für die kommende Zeit geschaffen.

Ein sehr gutes Bienenjahr geht in den Herbst

Nach einer frühen und insgesamt sehr guten Honigernte bin ich mit dem bisherigen Verlauf des Bienenjahres 2026 sehr zufrieden. Wie sich die Völker über den Winter entwickeln werden, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.